Phase 3
Onboarding und Entwicklung
Von Redaktion techport.ai, HR-Beratung · Zuletzt aktualisiert am
Die teuerste Kündigung ist die im ersten Jahr. Das Recruiting ist bezahlt, die Einarbeitung ist investiert, und die Person geht, bevor sie produktiv war. Häufigster Grund in Austrittsgesprächen: Das, was versprochen wurde, ist nicht eingetreten, oder niemand hat gesagt, wie es weitergeht.
Dieses Feld umfasst die Zeit zwischen Vertragsunterschrift und dem Moment, in dem jemand das Unternehmen verlässt oder in eine neue Rolle wechselt. Onboarding, Feedback, Entwicklung, Lernen. Vier Prozesse, die in den meisten Unternehmen einzeln existieren und selten zusammenhängen.
Typische Probleme
- Am ersten Tag fehlen Laptop, Zugänge und die Führungskraft. Die Personalabteilung erfährt vom Start aus dem Flur.
- Das Jahresgespräch findet statt, weil es stattfinden muss. Die Dokumentation ist lückenhaft, und im Konfliktfall fehlt sie ganz.
- Mitarbeitende wechseln das Unternehmen, um befördert zu werden, weil intern niemand einen Weg gezeigt hat.
- Weiterbildung ist ein Katalog. Niemand weiß, welche Fähigkeiten das Unternehmen in zwei Jahren braucht.
- Pflichtschulungen und Zertifikate werden in Excel verfolgt, bis das Audit kommt.
Was wir in diesem Feld tun
Wir bauen Onboarding als Prozess, der im System läuft und von der Zusage bis zum Ende der Probezeit reicht. Wir ersetzen Jahresgespräch-Rituale durch Feedback, das dokumentiert ist und Konsequenzen hat. Wir machen Karrierepfade sichtbar und hängen Lernen an Kompetenzen statt an Kataloge. Und wir sorgen dafür, dass Zertifikate nicht mehr in Tabellen ablaufen.
Themen in diesem Feld
Häufige Fragen
Wo fangen wir an, wenn alles gleichzeitig drängt?
Beim Onboarding. Es ist der Prozess mit dem schnellsten messbaren Effekt, er berührt IT, Führungskräfte und HR gleichermaßen, und er schafft die Systemgrundlage, auf der die anderen aufsetzen.
Brauchen wir für Entwicklung ein eigenes Lernmanagementsystem?
Nicht am Anfang. Zuerst muss klar sein, welche Kompetenzen gebraucht werden und wer welche hat. Das lässt sich im HR-System abbilden. Ein LMS lohnt sich, wenn Schulungsvolumen und Nachweispflichten groß genug sind.
Sprechen wir über Ihr Thema
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