Phase 2

    Recruiting

    Von Redaktion techport.ai, HR-Beratung · Zuletzt aktualisiert am

    Time-to-Hire wird meist ab der Ausschreibung gemessen. Der eigentliche Verlust entsteht vorher: in den drei Wochen, in denen die Personalanforderung auf Freigabe wartet, und nachher, in den zwei Wochen zwischen Zusage und unterschriebenem Vertrag, in denen gute Kandidatinnen und Kandidaten ein zweites Angebot bekommen.

    Recruiting ist ein Prozess mit sechs Stationen: Bedarf, Freigabe, Ausschreibung, Sourcing, Auswahl, Angebot. An jeder Station verlieren Unternehmen Zeit oder Menschen. Wir schauen uns alle sechs an, messen, wo es hakt, und bauen den Prozess so um, dass er ohne Heldentaten funktioniert.

    Typische Probleme

    • Personalanforderungen werden per Mail gestellt, per Telefon nachgefragt und per Zufall freigegeben.
    • Stellen werden ausgeschrieben und dann gewartet. Wer sich nicht bewirbt, existiert nicht.
    • Ehemalige Bewerberinnen, Praktikanten und Alumni sind nirgends erfasst und werden nie wieder angesprochen.
    • Interviews laufen ohne Leitfaden. Entscheidend ist, wer am überzeugendsten erzählt.
    • Das Bewerbermanagementsystem enthält Daten von vor sieben Jahren, und niemand weiß, ob das erlaubt ist.
    • Die Angebotsphase dauert zwei Wochen, weil drei Unterschriften fehlen.

    Was wir in diesem Feld tun

    Wir nehmen Ihren Recruiting-Prozess von der Bedarfsmeldung bis zum ersten Arbeitstag auf, messen die Durchlaufzeit je Station und bauen Freigabe, Sourcing, Auswahl und Angebot so um, dass der Prozess im System läuft. Dazu gehört die Auswahl oder Konfiguration des Bewerbermanagementsystems, die Einbindung der Führungskräfte und ein Löschkonzept, das den Datenschutz ohne Informationsverlust einhält.

    Themen in diesem Feld

    Häufige Fragen

    Was ist eine gute Time-to-Hire?

    Die Frage ist falsch gestellt, solange Sie nicht wissen, wo die Zeit verloren geht. Wir messen je Station. Danach lässt sich sagen, ob die Freigabe, das Sourcing oder die Entscheidung das Problem ist. Ein Wert von unter 40 Tagen für Fachkräfte ist im Mittelstand erreichbar, wenn die Freigabe unter fünf Tagen liegt.

    Lohnt sich Active Sourcing für ein mittelständisches Unternehmen?

    Für Positionen, die sich über Anzeigen nicht besetzen lassen, ja. Für alles andere ist ein gepflegter Talent-Pool günstiger. Die Kunst ist, beides zu unterscheiden und nicht alles gleich zu behandeln.

    Sprechen wir über Ihr Thema

    Im Erstgespräch klären wir in dreißig Minuten, wo bei Ihnen der größte Hebel liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.