Phase 4

    Einführen und verändern

    Von Redaktion techport.ai, IT-Beratung · Zuletzt aktualisiert am

    Zwischen einer guten Entscheidung und einem genutzten System liegt die Phase, in der die meisten Vorhaben scheitern. Nicht an der Technik. An Daten, die niemand vorher angesehen hat, an Schulungen, die vier Wochen vor dem Start stattfanden, an Führungskräften, die selbst nicht wussten, was sich ändert, und an einem Projektende, das erklärt wurde, bevor jemand das System benutzt hat.

    Ein Projekt ist fertig, wenn der alte Weg abgeschaltet ist und der neue ohne Sonderregeln funktioniert. Alles davor ist Zwischenstand.

    Typische Probleme

    • Die Datenmigration beginnt, als der Termin für den Produktivstart schon feststeht.
    • Es gibt eine Projektleitung, aber keine Person im Fachbereich, die das Ergebnis verantwortet.
    • Geschult wurde einmal, in einer Woche, für alle, an einem System, das danach noch dreimal geändert wurde.
    • Nach dem Start laufen der alte und der neue Weg parallel weiter, und der alte gewinnt.
    • Änderungen werden freitags eingespielt, weil dann weniger los ist.

    Was wir in diesem Feld tun

    Wir führen IT-Projekte so, dass Entscheidungen dokumentiert sind und Verzögerungen früh sichtbar werden. Wir planen Datenmigrationen mit Analyse, Bereinigung, Testläufen und einem Abgleich, der beweisbar ist. Wir bauen Rollouts nach Rollen statt nach Abteilungen und schulen dann, wenn die Menschen es brauchen. Wir begleiten die Veränderung mit den Führungskräften, die sie tragen müssen. Und wir richten ein Verfahren für Änderungen und Releases ein, das Tempo erlaubt, ohne den Betrieb zu gefährden.

    Themen in diesem Feld

    Häufige Fragen

    Woran erkennen wir früh, dass ein IT-Projekt schiefläuft?

    An drei Zeichen: Der Status ist seit drei Wochen gelb, aber es gibt keine benannte Maßnahme. Entscheidungen werden vertagt, weil die entscheidende Person nicht in der Runde sitzt. Und die Fachbereiche stellen im Test dieselben Fragen wie im Anforderungsworkshop. Jedes dieser Zeichen ist behandelbar, wenn man es ausspricht.

    Brauchen wir agile Methoden oder klassisches Projektmanagement?

    Beides funktioniert, wenn die Rollen besetzt sind. Für Standardsoftware mit fester Einführung passt ein klassischer Plan mit klaren Meilensteinen besser. Für Eigenentwicklung und für Vorhaben, bei denen die Anforderungen noch wachsen, ist iteratives Vorgehen überlegen. Was in keinem Modell funktioniert, ist ein Fachbereich, der keine Zeit für das Projekt bekommt.

    Sprechen wir über Ihr Thema

    Im Erstgespräch klären wir in dreißig Minuten, wo bei Ihnen der größte Hebel liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.