Fundament
IT-Governance und Recht
Von Redaktion techport.ai, IT-Beratung · Zuletzt aktualisiert am
Vor zehn Jahren war IT-Recht im Mittelstand ein Thema für die Rechtsabteilung, wenn es eine gab. Heute entscheidet es darüber, ob Sie liefern dürfen, ob Sie Aufträge bekommen und ob die Geschäftsleitung persönlich haftet. Die Pflichten kommen aus verschiedenen Richtungen und mit eigenen Fristen: Datenschutz, Cybersicherheit, künstliche Intelligenz, Rechnungsstellung, Barrierefreiheit, Aufbewahrung.
Wir übernehmen keine Rechtsberatung. Wir sorgen dafür, dass Sie wissen, was für Sie gilt, dass die Technik es kann und dass Sie im Prüfungsfall Nachweise haben statt Absichtserklärungen.
Typische Probleme
- Niemand hat eine Übersicht, welche Pflichten das Unternehmen treffen und wer sie verantwortet.
- Das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten wurde 2018 erstellt und seitdem nicht angefasst.
- KI-Werkzeuge sind im Einsatz, ohne dass jemand sie eingeordnet oder freigegeben hat.
- Lizenzverträge verlängern sich automatisch, und bei der nächsten Prüfung durch den Hersteller fehlen Nachweise.
- Die Pflicht zum Empfang elektronischer Rechnungen gilt, das System kann es aber nur teilweise.
Was wir in diesem Feld tun
Wir erstellen mit Ihnen eine Übersicht der IT-relevanten Pflichten mit Verantwortlichen, Fristen und Nachweisen. Wir setzen Datenschutzanforderungen technisch um, von Berechtigungen über Löschkonzepte bis zu Verträgen mit Auftragsverarbeitern. Wir ordnen Ihre KI-Anwendungen nach der KI-Verordnung ein und richten einen Freigabeprozess ein. Wir bringen Lizenzen und Verträge in einen Bestand, der Kündigungsfristen und Nutzungsrechte kennt. Und wir sorgen dafür, dass E-Rechnung und digitale Barrierefreiheit termingerecht umgesetzt sind.
Themen in diesem Feld
Häufige Fragen
Ersetzen Sie unseren Datenschutzbeauftragten oder unsere Anwälte?
Nein. Wir arbeiten mit Ihren Beratern zusammen und übersetzen deren Anforderungen in Technik, Prozesse und Nachweise. Umgekehrt bringen wir Fragen auf, die im Alltag untergehen, etwa Drittlandtransfers durch einen neuen Cloud-Dienst oder Protokolldaten, für die niemand eine Löschfrist festgelegt hat.
Wie viel Dokumentation ist genug?
So viel, dass eine sachkundige dritte Person nachvollziehen kann, was Sie tun und warum. Für die meisten mittelständischen Unternehmen sind das eine Richtlinie, eine Übersicht der Systeme und Daten, ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, ein Berechtigungskonzept und Nachweise über durchgeführte Maßnahmen. Alles darüber hinaus muss einen konkreten Anlass haben.
Sprechen wir über Ihr Thema
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