Phase 1
Strategie und Planung
Von Redaktion techport.ai, HR-Beratung · Zuletzt aktualisiert am
Die meisten Personalabteilungen planen Köpfe, nicht Fähigkeiten. Sie wissen, wie viele Stellen im nächsten Jahr besetzt werden sollen, aber nicht, welche Kompetenzen dem Unternehmen in drei Jahren fehlen werden. Und sie wissen selten, was die eigene Arbeit zum Geschäftsergebnis beiträgt, weil niemand es misst.
In diesem Feld geht es um die Entscheidungen, die vor dem ersten Bewerbungsgespräch fallen: Welche Fähigkeiten braucht das Unternehmen, wie organisiert sich HR selbst, welche Systeme und welche KI sollen die Arbeit tragen, und wie sieht der Arbeitsplatz aus, den Sie Menschen versprechen.
Typische Probleme
- Die Personalplanung ist eine Budgetliste. Sie entsteht im Herbst, gilt bis zum Frühjahr und kennt keine Szenarien.
- HR-Business-Partner sind auf dem Organigramm Strategen und im Alltag Sachbearbeiter.
- Jede Fachabteilung hat sich eigene Tools gekauft. Niemand hat eine Liste, niemand kennt die Verträge.
- Die Arbeitgebermarke verspricht Dinge, die der erste Arbeitstag widerlegt.
- Stellenbezeichnungen sind historisch gewachsen. Gleichwertige Arbeit heißt in drei Bereichen dreimal anders und wird dreimal anders bezahlt.
- Für die fünf Schlüsselpositionen des Unternehmens gibt es keine Nachfolge, und die Inhaber sind alle über 58.
Was wir in diesem Feld tun
Wir bauen mit Ihnen eine Personalplanung, die von den Fähigkeiten ausgeht und nicht von den Stellen. Wir klären, wie Ihre HR-Funktion arbeiten soll und welche Systeme sie dafür braucht. Und wir sorgen dafür, dass Strategie, Job-Architektur und Nachfolgeplanung zusammenpassen, weil jedes dieser Themen ohne die anderen nur halb funktioniert.
Themen in diesem Feld
Häufige Fragen
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich strategische Personalplanung?
Sobald Sie Positionen haben, deren Besetzung länger als sechs Monate dauert, oder Fähigkeiten, die nur eine Person im Haus besitzt. Das ist bei vielen Unternehmen ab 150 Beschäftigten der Fall, in technischen Branchen früher.
Brauchen wir zuerst die Strategie oder zuerst das System?
Zuerst die Entscheidung, welche Fragen das System beantworten soll. Ein Planungstool ohne definierte Fragestellung liefert Dashboards, die niemand öffnet. Die Systemauswahl kommt danach und geht dann deutlich schneller.
Sprechen wir über Ihr Thema
Im Erstgespräch klären wir in dreißig Minuten, wo bei Ihnen der größte Hebel liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.
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