Phase 2

    Architektur und Anwendungen

    Von Redaktion techport.ai, IT-Beratung · Zuletzt aktualisiert am

    Fragen Sie in einem mittelständischen Unternehmen, wie viele Anwendungen im Einsatz sind, und Sie bekommen eine Zahl. Zählen Sie nach, und es sind meist doppelt so viele. Dazwischen liegen Excel-Dateien, die faktisch Systeme sind, Datenbanken, die ein Mitarbeiter vor zwölf Jahren gebaut hat, und Cloud-Dienste, die per Kreditkarte bezahlt werden.

    Architektur klingt nach einer Aufgabe für Konzerne. Im Mittelstand geht es um etwas Einfacheres: zu wissen, welches System für welche Aufgabe führend ist, wie die Systeme miteinander sprechen und welche davon in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen. Diese drei Antworten machen jede folgende Entscheidung leichter.

    Typische Probleme

    • Dieselbe Kunden- oder Artikelnummer existiert in vier Systemen, jeweils mit anderen Daten.
    • Zwischen zwei zentralen Systemen läuft eine Schnittstelle, die ein ehemaliger Mitarbeiter gebaut hat und die niemand mehr ändern kann.
    • Das ERP ist so angepasst, dass ein Versionswechsel als unmöglich gilt.
    • Es gibt eine Cloud-Strategie, aber die Hälfte der Systeme steht weiter im eigenen Keller, und niemand hat entschieden, warum.
    • Jede neue Anforderung führt zu einem neuen Tool, weil das Bestehende niemand kennt.

    Was wir in diesem Feld tun

    Wir nehmen Ihre Anwendungslandschaft auf und stellen sie so dar, dass sie in einer Sitzung erklärbar ist: welches System welchen Prozess trägt, welche Daten wo entstehen, was doppelt vorhanden ist und was ausläuft. Wir bereiten die ERP-Entscheidung mit einer Bewertung von Bleiben, Wechseln und Umbauen vor. Wir planen Schnittstellen so, dass sie dokumentiert und wartbar sind. Wir bauen Altsysteme schrittweise ab statt in einem großen Sprung. Und wir klären mit Ihnen, was in die Cloud gehört und was nicht, mit Blick auf Kosten, Betrieb, Recht und Abhängigkeiten.

    Themen in diesem Feld

    Häufige Fragen

    Lohnt sich eine Dokumentation der Anwendungslandschaft, wenn sie sofort veraltet?

    Sie veraltet nur, wenn sie zu detailliert ist. Eine Übersicht auf der Ebene von System, Prozess, Datenherkunft, Eigentümer und Vertragsende bleibt zwei bis drei Jahre gültig und beantwortet neunzig Prozent der Fragen, die im Alltag auftauchen. Alles, was tiefer geht, gehört in die Systeme selbst.

    Sollen wir alles in die Cloud verlagern?

    Nein, und niemand tut das ernsthaft. Sinnvoll ist die Cloud dort, wo Standardsoftware genutzt wird, wo Lastspitzen auftreten oder wo Ihnen die Fachleute für den eigenen Betrieb fehlen. Gegen die Cloud sprechen können Latenz in der Produktion, besondere vertragliche Anforderungen von Kunden und Kosten bei gleichbleibend hoher Grundlast. Die Entscheidung fällt je System, nicht pauschal.

    Sprechen wir über Ihr Thema

    Im Erstgespräch klären wir in dreißig Minuten, wo bei Ihnen der größte Hebel liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.